4 Tipps, die Ihnen helfen, einen unabhängigen Finanz- und Depotberater zu erkennen

Viele Anleger fragen sich – und das nicht erst seit  Eurokrise und drohendem Staatsbankrott – wo sie eine unabhängige Anlageberatung bekommen.  Ob es nun die Hausbank ist, der man sein Vertrauen schenkt oder die Versicherung oder vielleicht sogar die Bausparkasse, entscheidend ist am Ende  der Berater oder die Beraterin.

Damit Sie in Zukunft an den richtigen Berater gelangen, sollten Sie auf die nachfolgenden Punkte achten:

  1. Empfiehlt der Berater nur hauseigene Produkte ( Fonds, Zertifikate etc..), oder ist das Anlagespektrum weitumfassend und nicht auf nur eine Bank oder Investmentgesellschaft beschränkt?
  2. Darf der Berater  wirklich alle Produkte und Investmentlösungen empfehlen?  Dieser Punkt ist ganz entscheidend, denn der eine oder andere Berater, der sich als unabhängig bezeichnet, darf in der Praxis ausschließlich Investmentfonds anbieten,  Aktien und Anleihen dagegen nicht.
  3. Gibt es Vertriebsvorgaben „von oben“? Dies ist für den Außenstehenden nicht immer leicht zu durchschauen, stutzig werden sollten Sie aber immer dann, wenn Sie unverhältnismäßig oft angerufen oder in die Bankfiliale bestellt werden, nur um wieder eine Position im Depot „zu drehen“.
  4. Achten Sie auf das Gebührenmodell: Wenn Sie für jeden Fondswechsel einen hohen Ausgabeaufschlag bezahlen, kann das auf Dauer sehr teuer werden.

Fazit: Es ist wichtig von einem unabhängigen Finanzberater beraten zu werden. Schließlich geht es um Ihr hart verdientes Geld! Nehmen Sie sich bei der Auswahl Ihres Beraters Zeit und prüfen Sie nach, ob er die von mir vorgeschlagenen Kriterien erfüllt. Und sollten Sie das Gefühl haben, Ihr Berater hört Ihnen gar nicht zu – Finger weg!