Wie unahängig sind viele Berater wirklich?

Heute durfte ich wieder mal erleben, wie ertragreich es für Mandanten sein kann, einen unabhängigen Berater an ihrer Seite zu haben.

Ein Neukunde, 38 Jahre alt, kam heute zu mir, weil er noch etwas für seine Altersvorsorge tun möchte. Er ist sich schon weitestgehend im Klaren darüber, was er tun möchte. So ist er bereit, 200 Euro pro Monat in einen Vertrag zu investieren, um zur Regelaltersgrenze mit 67 Jahren eine möglichst hohe Kapitalabfindung zu generieren. Er zahlt also insgesamt 69.600,- Euro im Laufe der Zeit ein.

Die Ergebnisse der Vergleichssoftware sind schlicht und ergreifend beeindruckend. Dem Kunden stehen 174 Tarife zur Auswahl. Beim  schlechtesten  Anbieter erhält er 69025 Euro an garantierter Abfindung ( weniger als er eingezahlt hätte), beim besten Anbieter hingegen sind es 81877 Euro.

Der Unterschied beträgt also satte  12.877,- Euro.

Doch nicht nur der reine Tarifvergleich ist wichtig bei der Beratung. Auch andere Aspekte müssen unbedingt mit einfließen. Der Berater sollte eine genaue Bedarfsanalyse im Vorfeld durchführen, um die folgenden Fragen zu beantworten: Welcher Durchführungsweg ist der geeignete, wo erhalte ich die höchste Förderung, welche steuerlichen Details muss ich beachten, wo lauern Risiken, und wo sind die Kosten im Verhältnis zum Ergebnis am geringsten.

Das alles kann nur ein Berater leisten, der nicht an eine bestimmte Gesellschaft gebunden ist, sondern als Makler frei agieren kann.