Schnell han­deln!!! In drei Schrit­ten ent­schei­den, wie es mit Ihrem Geld wei­ter­geht!

In der aktu­el­len Aus­gabe der „Stif­tung Finanz­test“ erfährt der Leser vom bit­te­ren Ende der klas­si­schen Lebens­ver­si­che­rung.

Sofern Sie in der Ver­gan­gen­heit eine klas­si­sche Lebens-oder Ren­ten­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben, emp­fehle ich Ihnen fol­gende Vor­ge­hens­weise:

1.

Schauen Sie sich die jähr­lich zuge­stell­ten Wert­mit­tei­lun­gen Ihres Ver­si­che­rers genau an! In der Regel rei­chen die letz­ten drei Jahre, um ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Ergeb­nis zu erhal­ten. Wie hat sich das Über­schuss­gut­ha­ben über die letz­ten Jahre ent­wi­ckelt? In den meis­ten Fäl­len ist es gesun­ken, teil­weise sogar dras­tisch

2.

Las­sen Sie sich die Ren­dite Ihres Ver­trags berech­nen!

Betrach­ten Sie zunächst die bis­her erzielte Ren­dite Ihres Ver­trags. Je kür­zer die­ser läuft, umso wahr­schein­li­cher ist es, dass die Ren­dite nega­tiv ist. Der Grund sind die Abschluss­kos­ten, die zum Beginn des Ver­trags erho­ben wer­den und meis­tens auf die ers­ten 5 Jahre ver­teilt wer­den.

Im nächs­ten Schritt soll­ten Sie einen Blick auf die Fort­füh­rungs­ren­dite wer­fen, also wie hoch ist die Ver­zin­sung, wenn ich wei­ter in den Ver­trag ein­zahle. Anhand die­ser Zahl kön­nen Sie dann auch ent­schei­den, ob Sie wei­ter machen mit Schritt 3.

3.

Ver­glei­chen Sie die Fort­füh­rungs­ren­dite mit der Ver­zin­sung von alter­na­ti­ven Anla­gen.

Sollte die Aus­sicht auf Ver­zin­sung bei der alter­na­tiv vor­han­de­nen Anla­ge­form wahr­schein­li­cher sein, den­ken sie über einen Wech­sel nach!

Fazit: Für mich war es lange Jahre ein Tabu, bei bestehen­den Ver­trä­gen eine Kün­di­gung zu emp­feh­len. Doch was ich in der letz­ten Zeit bei Man­dan­ten gese­hen habe, hat mich teil­weise sehr erschreckt. Mit Hilfe der oben auf­ge­zeig­ten „Drei-Schritte-Über­prü­fung“ kann ich sau­ber und zah­len – basiert eine neu­trale Emp­feh­lung aus­spre­chen!